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Die neuen Pflegegrade und Ihre Auswirkungen auf einen Treppenlift-Zuschuss

Die Pflegestufen-Reform ersetzt die Pflegestufen durch Pflegegrade. Hier erfahren Sie, welche Auswirkung dies für Sie als Treppenlift-Käufer hat.

Die Pflegebedürftigkeit wird durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellt. Durch einen Hausbesuch wurden bislang die körperlichen Einschränkungen einer Person festgestellt und so eine Pflegestufe erteilt. Die unterste Stufe (Pflegestufe 0) genügte bereits, um einen Zuschuss für einen Treppenlift zu beantragen.

Mit der Pflegestufen-Reform sollen nun nicht mehr nur die körperlichen Beeinträchtigungen bei der Beurteilung Beachtung finden, sondern auch die geistigen Fähigkeiten. Insbesondere an Demenz erkrankte Personen profitieren von einer höheren Einstufung.

Alle Neuerungen der Pflegereform im Überblick

  • Betrachtung von psychischen Einschränkungen
  • Einstufung in eine Skala von 1 bis 5
  • Durchschnittlich höhere Gelder
  • Andere Kriterien der Begutachtung

Die Einstufung in Pflegegrade

Wem vor 2017 bereits eine Pflegestufe erteilt wurde, wird automatisch in den entsprechenden Pflegegrad übernommen. Die Einteilung erfolgt nach dem folgenden Prinzip:

Alte Pflegestufe Neuer Pflegegrad
Pflegestufe 0
Pflegestufe 1
Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 2
Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 3
Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 3 mit Härtefall
Pflegegrad 5

Die neue Begutachtung

Das Neue Begutachtungsassessment (NBA) bildet den neuen Maßstab der Pflegebedürftigkeit. Dabei steht nicht mehr der Zeitaufwand der Pflege im Vordergrund, sondern der Grad der Selbständigkeit. Statt wie zuvor den Pflegebedarf minutengenau zu notieren, vermerkt der MDK nun den Grad der Selbständigkeit einer alltäglichen Aufgabe (zum Beispiel Oberkörper Waschen) auf einer Skala von 0 bis 3 (selbständig bis unselbständig). Am Ende der Beurteilung ergibt sich eine Gesamtpunktzahl, welche an Hand einer Tabelle dem Pflegegrad zugeordnet wird.

Welche Auswirkungen haben die neuen Pflegegrade für den Treppenlift-Zuschuss?

Wie bereits vor der Pflegereform, haben ambulant gepflegte Personen einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung bei der Wohnungsanpassung. Es genügt also der neue Pflegegrad 1 um einen Treppenlift-Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro zu beantragen.

Da es durch die neue Beurteilung noch einfacher ist ein Pflegegrad zu erreichen, werden auch mehr Menschen die Möglichkeit haben einen finanziellen Zuschuss zum Treppenlift zu erhalten.